Die Stadtverbesserer: mit Anna und Sophie von HejHej-Mats

Ihr habt bestimmt schon von Anna und Sophie gehört. Die Zwei hatten vor einiger Zeit die geniale Idee Yogamatten aus recyceltem Plastik herzustellen. Höchste Zeit die zwei Nachhaltigkeitsmanagerinnen genauer vorzustellen und natürlich auf ihre Crowdfunding-Kampagne hinzuweisen. Die läuft nämlich nur noch bis zum 1. November, heißt jede Unterstützung ist herzlich willkommen!

5 Mal HejHej-Mats

  1. Worum geht es bei bei HejHej-Mats?

hejhej-mats ist unser nachhaltiges Start-up mit dem wir closed-loop Yogamatten entwickeln. Das bedeutet, dass wir recycelte Materialien für die Produktion verwenden und das Produkt so designen, dass es am Ende des Produktlebenszyklus wieder recycelbar ist. So gehen wir sicher, dass kein neuer Müll entsteht und alle Materialien in neue Produkte fließen können. Unser Ziel ist es, die Gesellschaft etwas nachhaltiger zu gestalten und die Menge an Müll auf dem Planeten zu reduzieren.

  1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee kam uns während unserer Studienzeit in Malmö. In einer Kunstausstellung in Göteborg wurden Yogis angeprangert, da viele davon glauben einen nachhaltigen Lebensstil zu leben und trotzdem Yoga auf einer Plastikmatte ausüben. Diese Matten haben meist soziale und ökologische Konsequenzen. Wir haben versucht eine Yogamatte zu finden, die unsere Nachhaltigkeits-Standards erfüllt, haben aber keine gefunden. Deswegen haben wir uns entschlossen es selbst in die Hand zu nehmen und eine vollständig nachhaltige, closed-loop Yogamatte auf den Markt zu bringen.

  1. Wie lang war der Weg von der Idee bis zur Umsetzung?

Die Idee zu hejhej-mats kam uns im November 2016. Da wir zu dem Zeitpunkt noch in Malmö studiert haben und unseren Master in Nachhaltigkeitsmanagement gemacht haben, steckten wir zunächst all unsere Freizeit in hejhej-mats. Nachdem wir im Juni unseren Master dann abgeschlossen haben, hat uns ein Stipendium ermöglicht in Vollzeit an hejhej-mats zu arbeiten. Das machen wir jetzt auch weiter und führen gerade unsere Crowdfunding Kampagne durch. Schaut hier doch mal vorbei: www.startnext.com/de/hejhej-mats-closed-loop-yoga-mats

Dort könnt ihr euch nämlich schon unsere hejhej-mats Yogamatten sichern und zwar noch vor dem offiziellen Verkaufsstart nächstes Jahr und auch deutlich günstiger. Für alle die nicht so Yoga begeistert sind gibt es auch einige coole andere Dankeschöns so wie ein recycelter Jutebeutel oder eine coole Trinkflasche. Es würde uns wahnsinnig helfen, wenn ihr uns hierbei unterstützt und die Kampagne mit all euren Freunden teilt.

  1. Woran könnte es jetzt noch scheitern?

Man kann sich nie sicher sein, dass alles klappt. Wir kriegen super positives Feedback und alle hätten die hejhej-mats Yogamatten am liebsten jetzt sofort. Das ist allerdings noch nicht möglich, denn wir müssen unseren Prototypen noch etwas weiterentwickeln und testen. Außerdem könnte es trotz unserer guten zeitlichen Planung zu einer Verzögerung kommen. Dann müssten sich unsere Unterstützer noch etwas länger gedulden 😉

  1. Wie seid ihr auf den Namen HejHej gekommen (im Schwedischen bedeutet das ja „Hallo“ und im Dänischen „Tschüss“)

hejhej-mats soll unsere Verbindung zu Schweden wiederspiegeln, hier ist die Idee und die Entwicklung ja auch entstanden. Mit hejhej wollen wir Müll und recycelte Materialien als neue Produkte begrüßen und ihnen Hallo sagen. Dass wir hej wiederholen, soll auf unser Kreislauf anspielen, das Ganze soll nämlich nicht nur einmal geschehen, sondern durch Recycling am Ende des Produktlebenszyklus immer wieder.

5 MAL MÜNCHEN

  1. Wieso habt ihr München als Standort gewählt?

Wir haben vor kurzem unseren Master in Malmö abgeschlossen und sind nun wieder zurück nach Deutschland gekommen. Dann haben wir uns natürlich gefragt in welche Stadt wir nun gehen sollen. Die Wahl ist nun erst einmal München. Sophie kommt aus dem Allgäu und hat schon lange mit München eine starke Bindung, da Familie und Freunde dort sind. Wir sind aber nicht so sehr auf einen Ort beschränkt, da wir viel unterwegs sind und immer wieder zurück nach Malmö reisen.

  1. Wo ist in München für Euch die Welt immer in Ordnung?

Im Yogastudio. Sei es im Winter, wenn es Draußen kalt und dunkel ist oder im Sommer, wenn alle in der Sonne brutzeln. Egal wann, es ist einfach super schön ins Yogastudio zu gehen und sich dort Zeit für sich zu nehmen.

  1. Wie ist es denn in München um Yogis bestellt die eure Idee aufnehmen?

Wir werden sehr positiv von dem Münchener Umfeld aufgenommen. Es haben uns bereits Yogis geschrieben aber auch einige andere Entrepreneurs. Beides freut uns natürlich total und so können wir uns ein tolles Netzwerk sowohl im Bereich Yoga als auch Start-up aufbauen.

  1. Euer vielleicht skurrilster Lieblingsplatz in der Stadt?

Wenn das Wetter gut ist, setzen wir uns gerne mit einem Kaffee in den alten Nordfriedhof und arbeiten dort für eine Weile. Wunderschön dort aber vielleicht etwas skurril.

  1. Habt ihr einen liebsten Outdoor-Yoga-Ort in München? An der Isar entlang gibt es super schöne Stellen, wo man toll Outdoor Yoga machen kann.

5  MAL – Anna und Sophie

  1. Wie seid ihr in München am liebsten unterwegs? Mit dem Fahrrad. Für uns gibt es nichts schöneres als die frische Luft zu genießen und die Stadt von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.
  1. Welches Buch sollte jeder lesen? Harry Potter, wir warten immer noch auf unseren Brief nach Hogwarts.
  1. Welchen Internetlink empfehlt ihr? www.startnext.com/de/hejhej-mats-closed-loop-yoga-mats  natürlich. Wir möchten euch unsere Crowdfunding Kampagne ans Herz legen, denn wir brauchen gerade all eure Unterstützung, um unser nachhaltiges Start-up auch zu verwirklichen. Bereits 5 Euro helfen uns total weiter und bringen euch gutes Karma ein 🙂
  1. Der beste Song zum Weltverbessern? Wenn wir mal wieder super lange arbeiten und bis in die Nacht rein arbeiten müssen, hilft es uns klassische Musik zu hören. Damit kann man sich etwas entspannen und gut weiter konzentrieren.
  1. Beichte: Welcher Klimasünde verfallt ihr? Wie zuvor schon erwähnt, entstand die Idee zu hejhej-mats in Malmö. Dort reisen wir auch immer wieder hin und somit ist das Fliegen unsere Klimasünde.

 

Beitragsbild: Photo Credits Elina Nomad

 

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